BEWERTUNG DER EINFLUESSE SOGENANNTER "UMWELTAMPELN" - STELLUNGNAHME DES UMWELTBUNDESAMTES ZU VERSUCHEN, EMPFEHLUNGEN UND ERFAHRUNGEN MIT DEM ABSTELLEN DES MOTORS BEI ROT -

In vielen Staedten und Gemeinden wurden und werden Versuche mit der Einfuehrung sogenannter "Umweltampeln" durchgefuehrt. Mit den Umweltampeln sollen im Stadtverkehr der Kraftstoffverbrauch und die Schadstoffemissionen gesenkt werden. Der Beitrag nimmt eine Bewertung der bislang durchgefuehrten Versuche vor. Er kommt dabei zu dem Ergebnis, dass aus Sicht des Umweltbundesamtes keine Empfehlung zur Einfuehrung sogenannter Umweltampeln abgegeben werden kann. "Umweltampeln" verdienen ihren Namen nicht, da weder Luft- noch Laermbelastungen zurueckgehen. Der Nachweis, dass bei einem Ampelstop von 20 Sekunden reale Emissionsaenderungen bei allen Schadstoffen erreicht werden, wurde nicht erbracht. Anders ist die Situation zu beurteilen, wenn die Halte deutlich laenger als eine Minute sind (vor Baustellenampeln, Bahnuebergaengen). Hier empfiehlt der Beitrag, den Motor abzuschalten, da bei langen Abschaltzeiten Einsparungen an Kraftstoff und Schadstoffemissionen zu erzielen sind. Ferner geht er auf bessere und effektivere Moeglichkeiten fuer Kommunen ein, zur Verminderung der Schadstoffemissionen und zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs beizutragen. Beispielhaft erwaehnt wird die flaechenhafte Einfuehrung von Tempo 30.

  • Authors:
    • -
  • Publication Date: 1989-4

Language

  • German

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  • Accession Number: 01251057
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 5:39AM