SCHULWEGUNFAELLE 1990

Die Ursachen bei Schulwegunfaellen liegen bei Fussgaengern vorwiegend im falschen Verhalten beim Ueberschreiten der Fahrbahn, ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten, durch ploetzliches Hervortreten hinter Sichthindernissen und das Ueberschreiten an Stellen, an denen der Fussgaengerverkehr durch Lichtzeichen geregelt wird. Bei Radfahrern dominieren die Ursachen "Benutzung der falschen Fahrbahn", "Fehler beim Abbiegen" und "Nichtbeachten der vorfahrtsregelnden Zeichen". Diese Ursachen werden vom Verfasser auf kindliche Unerfahrenheit und spontane Reaktionen (jugendlicher Leichtsinn) zurueckgefuehrt. Hinzu kommt die Fehleinschaetzung der Gefahrensituationen. Bei der Schulwegsicherung wird der Polizei eine besondere Aufgabe zugewiesen. Den diesbezueglichen Zielen dienen die Aus- und Fortbildung von Verkehrserziehungsbeamten sowie die Herausgabe eines Handbuchs fuer Verkehrserziehung. An repressiven Verkehrsueberwachungsmassnahmen werden die Geschwindigkeitsueberwachung auf Schulwegen sowie Schulbuskontrollen genannt. In praeventiver Hinsicht ergibt sich die Mitwirkung der Polizei bei der baulichen Schulwegsicherung.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 393-6
  • Monograph Title: ERSTE ERFAHRUNGEN BEI DER GESCHWINDIGKEITSUEBERWACHUNG DURCH EINE KREISORDNUNGSBEHOERDE IN MECKLENBURG-VORPOMMERN
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01250943
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 5:37AM