GRADIENTENAUSGLEICH FUER STRASSENBRUECKEN. BEISPIEL - RHEINBRUECKE EMSCHERSCHNELLWEG A 42 IN DUISBURG

Eine Schwierigkeit beim Brueckenbau besteht immer in der Herstellung einer guten Rohbauoberflaeche, auf die anschliessend der Deckenbau mehrlagig aufzubringen ist. Abweichungen von Rohbau-Ist zu Rohbau-Soll sind nicht zu vermeiden. Ein nachtraegliches Abschleifen beziehungsweise Fraesen der zu hoch liegenden Flaechen oder Auffuellungen an den Tiefstellen, nur um damit die Sollwerte zu erreichen, waere unsinnig. Deshalb ist in der Regel eine Ausgleichsgradiente und somit eine neue hoehenmaessige Festlegung der Brueckenoberflaeche (fuer Oberkante Schutzschicht und die darauf parallel einzubauende Deckschicht) zu berechnen. Sind Deformation schon bei den relativ "starren" Betonbruecken zu beruecksichtigen, so bringt eine Stahlbruecke weitere Veraenderungen von erheblicher Groessenordnung: in Laengsrichtung betrug zum Beispiel die Ueberhoehung fuer die Belastung durch die noch aufzubringende Strassendecke allein maximal 0,55 m. In Querrichtung wirkt sich aus, dass die Rheinbruecke nur in der Mittelachse aufgehaengt ist und nach links und rechts frei auskragt. Dies muss bei der Aufmessung der Rohbauoberflaeche sowie bei der Berechnung und Absteckung des Gradientenausgleichs besonders beachtet werden. (A*)

Language

  • German

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  • Pagination: 225-36
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  • Accession Number: 01250736
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 5:32AM