DUNKELZIFFER DER VERKEHRSUNFALL-TOTENSTATISTIK

1990 wurde mit rund 7.900 Verkehrstoten der niedrigste Stand seit Anfang der fuenfziger Jahre registriert. In juengster Zeit wird diese guenstige Entwicklung von Einigen mit Vorbehalt gesehen, da in- und auslaendische Untersuchungen ergaben, dass die amtliche Unfalldokumentation mit einer Dunkelziffer behaftet ist. Untersucht wird, wie die Dunkelziffer der Verkehrstotenstatistik im Rahmen einer groesseren Feldstudie in einem ueberschaubaren und zusammenhaengenden Raum ermittelt und analysiert werden kann. Dazu wurden in 14 Stadt- und Landkreisen in Nordrhein-Westfalen toedliche Verkehrsunfaelle, die sich in den Jahren 1979 und 1984 ereigneten, analysiert und mit den entsprechenden Daten der Offizialstatistik verglichen. Die Dunkelziffer betraegt fuer 1979 4,2 Prozent und fuer 1984 7,6 Prozent. Wird die gesetzliche Ausgrenzung durch die 30-Tage-Regelung mit einbezogen, erhoeht sie sich auf 5,8 Prozent beziehungsweise 10,3 Prozent. Das Dunkelfeld rekrutiert sich im wesentlichen aus einer fehlerhaften Nichterfassung und einer fehlerhaften Erfassung von Verkehrsunfalltoten sowohl durch behoerdliche als auch durch medizinische Einrichtungen. Titel in Englisch: Unreported statistics concerning the number of deaths resulting from traffic accidents; Titel in Franzoesisch: Modele ameliore de la demande du traffic routier pour la Republique Federale d'Allemagne.

  • Authors:
    • METZNER, G
    • FECHNER, G
    • BRINKMANN, B
  • Publication Date: 1992

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01250126
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 5:19AM