DIE BEHANDLUNG DER VORSPANNUNG MIT TEILSICHERHEITSBEIWERTEN

Fuer den Nachweis vorgespannter Tragwerke wurde das Sicherheitskonzept vorgestellt: Die Vordehnung wird als Einwirkung aus Vorspannung angesehen. Die Vordehnung wird dabei relativ zum umgebenden Beton beziehungsweise (bei Spanngliedern ohne Verbund) zum unverformten Tragwerk gemessen. Die Vordehnung wird wegen der Unsicherheit der Vorhersage mit ihrem charakteristischen Wert eingefuehrt. Dies gilt fuer den Gebrauchszustand und den Grenzzustand der Tragfaehigkeit. Der Dehnungszustand im Querschnitt und im Spannglied ist die Summe aus Dehnung infolge von Vorspannung und aeusserer Last/Zwang. Als Steifigkeit bei der Ermittlung der Dehnung ist jene zu beruecksichtigen, die sich unter den Beanspruchungen der betrachteten Einwirkungskombination ergibt. Bei Nachweisen im Grenzzustand der Tragfaehigkeit sind die Dehnungsanteile aus Last mit den fuer Last angegebenen Sicherheitsfaktoren zu ermitteln, der Dehnungsanteil aus Vorspannung in der Regel mit gamma p = 1,0. Der Widerstand der Spannglieder entspricht der Kraft bei Erreichen der 0,1-Dehnungsgrenze dividiert durch gamma s. Bei statisch unbestimmten Konstruktionen sind die Zwangsschnittgroessen aus Vorspannung/Vordehnung ebenfalls mit charakteristischen Werten zu ermitteln; der Sicherheitsfaktor ist gamma p = 1,0. Oertliche Bereiche, die vorwiegend durch Spannkraefte beansprucht werden, sind mit der Spannkraft zu bemessen, die der Bruchlast des Spannglieds entspricht. (A*)

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01249856
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 5:12AM