ZIEL: MINDESTENS JEDE DRITTE FAHRT MIT DEM RAD

Angesichts des drastisch zugenommenen Gueter- und Personenverkehrs in den ostdeutschen Staedten muessen unter groesstem Zeitdruck Verkehrskonzepte entwickelt werden, die einerseits schnell realisierbar sind und situationsverbessernd wirken, die andererseits aber auch in die langfristige Verkehrsplanung passen. Vorgestellt werden die wesentlichsten Elemente derartiger Verkehrskonzepte. Zu ihnen zaehlt die Verkehrsbeschraenkung und Verkehrsverlagerung aus den Innenstaedten, die Entwicklung eines staedtevertraeglichen Modal Split, der Strassenaus- und -neubau sowie eine intensive und grosszuegige Foerderung des OEPNV. In oekologisch ausgerichteten Staedten nimmt der Fahradverkehr einen Anteil von 30 - 40 Prozent am gesamten innerstaedtischen Verkehr ein. Eine solche Zielsetzung ist langfristig auch fuer die ostdeutschen Staedte relevant. Notwendig dafuer ist die Schaffung eines Radwegnetzes, das alle Stadgebiete untereinander, mit dem Stadtzentrum und mit dem Umland weitgehend durchgaengig verbindet. Eine weitere Massnahme ist schliesslich die Steuerung des Verkehrsablaufes. Dieses Steuerungssystem muss unter anderem folgende Funktionen erfuellen: Bevorrechtigung des OEPNV, die Verstetigung und Verlangsamung des gesamten Verkehrsflusses in der Innenstadt, eine kapazitaetsabhaengige Zufahrtsdosierung des Strassenverkehrs zur Innenstadt sowie die Gewaehrleistung eines sicheren Fahrrad- und Fussgaengerverkehrs.

  • Authors:
    • LAUE, U
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01249622
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 5:07AM