ABSCHALTEN DES MOTORS VOR LICHTSIGNALANLAGEN - AUSWAHLKRITERIEN FUER TECHNISCHE EINRICHTUNGEN UND ABSCHAETZUNG DES EMISSIONSMINDERUNGSPOTENTIALES

In Nordrhein-Westfalen wurden im Rahmen einer Pilotstudie umweltrelevante Auswirkungen der sogenannten "Umweltampel" untersucht. Drei moegliche Anzeigesysteme wurden in den Test an 15 Knotenpunktszufahrten einbezogen. Obwohl technisch wesentlich aufwendiger und damit teurer konnte mit der digitalen Restrotanzeige keine hoehere Akzeptanz als bei einer einfachen Anzeige "Motor an / Motor aus" nachgewiesen werden. Der Befolgungsgrad betrug im Mittel zwischen 13 und 36 Prozent, wobei er in den Morgenspitzenstunden besonders hoch ist. Weiterhin hing der Befolgungsgrad deutlich von der Warteposition des Fahrzeugs ab. Ab der 7. Warteposition wurden kaum noch Abschaltvorgaenge beobachtet. Der prozentuale Nutzen des Motorabschaltens an den beobachteten Anlagen hinsichtlich der verschiedenen Schadstoffkomponenten lag zwischen minus 9 und plus 37 Prozent. Beim Kraftstoffverbrauch sind prozentual die groessten Einsparungen zu erzielen, die CH-Emissionen reduzieren sich erst bei einer Rotzeit von mindestens 50 Sekunden. Die positiven Auswirkungen auf die Schadstoffemissionen aufgrund der "Umweltampel" haengen stark von oertlichen Gegebenheiten ab. Kriterien hierfuer werden in der Studie genannt.

  • Authors:
    • Brilon, W
    • WIEBUSCH-WOTHGE, R
  • Publication Date: 1988

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01249134
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:56AM