UNTERSUCHUNGEN ZUM UNFALLGESCHEHEN. DDR-PKW IM BUNDESGEBIET (JANUAR BIS APRIL 1990) UND BUNDESBUERGER IN DER EHEMALIGEN DDR (JANUAR BIS JULI 1990)

Es sollte die Hypothese untersucht werden, ob sich in den beiden deutschen Staaten unterschiedliche Verhaltensweisen entwickelt haben, die unfallausloesend bei der Verkehrsteilnahme im jeweils anderen Staat sein koennten.Die hierzu durchgefuehrten Unfallanalysen in der Bundesrepublik un der DDR haben unter anderem folgendes ergeben: Die Struktur der Ursachen von Unfaellen mit DDR-Beteiligten in der Bundesrepublik unterscheidet sich von der Unfallursachenstruktur der amtlichen Statistiken sowohl der Bundesrepublik als auch der DDR. Die Fahrer aus der DDR befinden sich in einem ungewohnten Verkehrsumfeld, die Fahrer aus dem Bundesgebiet haben sich noch nicht hinreichend auf die Fahrweise der DDR-PKW eingestellt. Die haeufigsten Unfallursachen waren Vorfahrtsmissachtung, ungenuegender Sicherheitsabstand und Fehler beim Abbiegen und Wenden. - Bei in der DDR von Bundesbuergern verursachten Unfaellen stehen als Ursachen Alkoholeinfluss, ueberhoehte Geschwindigkeit und zu geringer Abstand an der Spitze. Die meisten Unfaelle von Bundesbuergern passieren am Wochenden und zu 20 Prozent auf Autobahnen (uebrige Unfaelle nur 5 Prozent). - Die einzelnen Ergebnisse der Analyse sind in Tabellenform aufgefuehrt.

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01249092
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:55AM