ZUM FAHRVERHALTEN ALKOHOLISIERTER FAHRER IM STRASSENVERKEHR - ERGEBNISSE EINER AUSWERTUNG VON FUEHRERSCHEINAKTEN

Es wurden die Unterlagen von 250 Autofahrern analysiert. Die Fahrer hatten sich einer Eignungsuntersuchung unterzogen, nachdem ihnen die Fahrerlaubnis einmal oder mehrfach wegen Trunkenheit am Steuer entzogen worden war. Etwa die Haelfte der Trunkenheitsfahrten war der Polizei durch einen Unfall bekannt geworden. In jedem vierten Fall war der Fahrer den Polizeibeamten durch eine unsichere Fahrweise aufgefallen. Auf 10 Prozent der Trunkenheitsfahrten war die Polizei durch eine Anzeige und auf 6 Prozent bei einer Routinekontrolle aufmerksam geworden. Unfaelle unter Alkoholeinfluss waren ueberwiegend gekennzeichnet durch Abkommen von der Fahrbahn. Gut ein Viertel waren Auffahrunfaelle auf einen parkenden oder haltenden Pkw. Vorfahrtverletzungen waren unter Alkoholeinfluss relativ selten zu beobachten. Die Art der Unfaelle stimmt im wesentlichen mit den Ergebnissen frueherer Untersuchungen ueberein, auch wenn ein direkter Vergleich der Unfalltypen zwischen verschiedenen Untersuchungen nur unter Vorbehalt moeglich ist. (A) Siehe auch Gesamtaufnahme IDS-Nummer 328013.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 219-21
  • Monograph Title: KONGRESSBERICHT JAHRESTAGUNG 1991 DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FUER VERKEHRSMEDIZIN E.V., 14. BIS 16. MAERZ 1991, MUENCHEN
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01249068
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:55AM