DIE KOLLOSIONSMECHANIK DES PKW-FUSSGAENGER-UNFALLS IN ABHAENGIGKEIT VON DER BESCHAFFENHEIT DER FAHRZEUGFRONT

Die Fahrzeugfront besteht in der Regel aus einer dem Fahrzeug vorgebauten stabilen Stossfaengerkonstruktion, um die gesetzlichen Mindestanforderungen (FMVSS 581: keinerlei Beschaedigungen bei einem 4-km/h-Wandaufprall) zu erfuellen. Damit koennen zwar Krafteinwirkungen, die beim Anstoss gegen Hindernisse im untersten Geschwindigkeitsbereich auftreten, aufgenommen werden, ohne dass Schaeden an der Karosserie oder gar an den Aggregaten des Fahrzeuges entstehen, jedoch aus der Sicht des angefahrenen Fussgaengers sind derartige Konstruktionen in der Regel nicht als "fussgaengerfreundlich" zu beurteilen. Gerade auch unter Betrachtung volkswirtschaftlicher Gesichtspunkte (Gesamtkosten pro Fall fuer einen Kreuzbandriss bis zu 176.000 DM, fuer eine geschlossene Unterschenkelfraktur bis zu 140.000 DM), sind auf diesem Gebiet unseres Erachtens weitere Untersuchungen erforderlich. Die Ergebnisse zeigen, dass die den zur Zeit gueltigen Vorschriften entsprechende Stossfaengerkonstruktion aus der Sicht des Fussgaengers durchaus verbesserungswuerdig ist, und dass eine fussgaengerfreundliche Gestaltung der Fahrzeugfront durchaus auch unter Beibehaltung der gesetzlichen Vorgaben moeglich ist. (A) Siehe auch Gesamtaufnahme IDS-Nummer 328013.

  • Availability:
  • Authors:
    • SCHROEDER, G
    • EIDAM, J
    • TROEGER, D
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 155-60
  • Monograph Title: KONGRESSBERICHT JAHRESTAGUNG 1991 DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FUER VERKEHRSMEDIZIN E.V., 14. BIS 16. MAERZ 1991, MUENCHEN
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01249053
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:54AM