ASPHALT UND UMWELT

Unscharfe Begriffsbestimmungen haben dazu gefuehrt, dass Bitumen 1977 in die MAK-Liste der Stoffe mit krebserzeugendem Potential aufgenommen worden ist - zu Unrecht, wie erstzunehmende Wissenschaftler behaupten. Selbst bei den Verarbeitungstemperaturen des Bitumens in Asphalt werden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nicht in schaedlichen Konzentrationen freigesetzt. Intensiv haben sich Fachleute der National Asphalt Pavement Association in einer Studie und im Juni dieses Jahres in Stockholm bei einem Symposium mit Gesundheitsaspekten bei der Asphaltproduktion und beim Verlegen auseinandergesetzt. Wichtig ist, dass zwischen bitumen- und teerhaltigen Strassenbaustoffen streng unterschieden wird - insbesondere bei der Wiederverwendung -, da Teer mit seinem hohen Gehalt an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und dem Phenol im Gegensatz zum Bitumen ein gesundheitsgefaehrdendes Potential besitzt. Zur Erkennung von Teer in Strassenbaustoffen sind zuverlaessige und quantitativ arbeitende Nachweismethoden erforderlich.

Language

  • German

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  • Accession Number: 01248932
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:52AM