DIE NEUGESTALTUNG DER FAHRAUSBILDUNG IN FRANKREICH

Zur Senkung der Unfallhaeufigkeit jugendlicher Fahranfaenger wird in Frankreich seit 1984 zunaechst regional beschraenkt, seit 1988 landesweit die Vorzeitige-Fahr-Ausbildung (VFA) angeboten. Mit 16 Jahren haben die Jugendlichen die Moeglichkeit, nach einer Anfangsausbildung in der Fahrschule eine Trainingsphase bis zum Erreichen des Mindestalters (18 Jahre) zu absolvieren: Unter verschiedenen Beschraenkungen duerfen sie im Beisein eines namentlich angegebenen Erwachsenen (Mindestalter 28 Jahre) ein Auto fuehren.Waehrend dieser Phase werden die Jugendlichen bewertet. Vor Erteilung einer Fahrerlaubnis muessen sie allerdings die fuer alle Bewerber vorgeschriebenen Pruefungen bestehen. In Frankreich haben von der Moeglichkeit der VFA bisher nur wenige Gebrauch gemacht (1989: 6 Prozent der Prueflinge). Die Effizienz der VFA liesse sich bei Verbesserung der Rahmenbedingungen (zum Beispiel verbesserte Fahrschulausbildung, Fahrschulkontrollen) erhoehen, allein durch die Einfuehrung einer neuen langen Ausbildung kann das Problem der jugendlichen Fahranfaenger nicht geloest werden. Siehe auch IDS-Nr. 328006.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 28-32
  • Monograph Title: SYMPOSIUM '90. AUSGEWAEHLTE THEMEN DER VERKEHRSSICHERHEITSFORSCHUNG IN EUROPA
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248806
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:49AM