FEUCHTSALZ-STREUUNG IM KOMMUNALEN STRASSENDIENST - ANWENDUNG, EINSPARUNGSPOTENTIALE UND WIRTSCHAFTLICHKEIT

Die fuer den kommunalen Winterdienst massgebenden Ergebnisse eines Forschungsvorhabens der TH Darmstadt zur Feuchtsalz-Streuung werden zusammengefasst und erlaeutert. Beim Feuchtsalz-Verfahren wird das ansonsten trocken ausgestreute Salz unmittelbar vor dem Streuvorgang befeuchtet, ueblich ist dabei ein Feuchtanteil von 30 Prozent Salzloesung. Wesentliche Vorteile sind dabei eine bessere Haftung auf der Strasse und weniger Wehverluste sowie eine schnellere Tauwirkung, so dass insgesamt deutlich geringere Salzmengen notwendig sind. Die Auswertung praktischer Streumengen bei 48 Staedten ueber vier Winterperioden ergab eine mittlere Einsparung von 24 Prozent Salz pro Winter. Vergleiche mit dem Ausserortsbereich zeigen, dass bei optimaler Feuchtsalz-Anwendung noch hoehere Einsparungen moeglich sind; hierzu werden Empfehlungen und Hinweise gegeben. Im Rahmen von Wirtschaftlichkeitsberechnungen wird gezeigt, dass mit den ermittelten Salzeinsparungen die Feuchtsalz-Streuung nicht nur oekologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich ist: Die Investitionen fuer Streugeraete und Mixstationen werden durch die Salzeinsparungen in der Regel amortisiert, teilweise sogar uebertroffen.

Language

  • German

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  • Pagination: 581-7
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248758
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:48AM