UMWELTVERTRAEGLICHKEITSPRUEFUNG IN DER KOMMUNALEN STRASSENPLANUNG?

Die Uebertragbarkeit des Umweltvertraeglichkeitspruefungs-Gesetzes (UVPG) fuer Grossprojekte auf kleinere Massnahmen im Kommunalbereich wurde untersucht und erprobt. Am Anfang stand die Entwicklung eines Verfahrensmodells "Kommunale UVP". Es musste fuer viele Problemstellungen und Kommunen verschiedener Groesse geeignet sein und sollte ohne zu grossen Aufwand in der eigenen Verwaltung zu handhaben sein. Sie erfolgte in den Verfahrensschritten: 1. Umwelterheblichkeitspruefung. Erkennung und Analyse empfindlicher Raeume und belastender Vorgaenge. 2. Alternativsuche. Erfolgreichster Schritt bei pragmatischer und gemeinsamer Loesungsaufgabe. 3. Umweltvertraeglichkeitsuntersuchung anhand ueberschaubarer Prueflisten fuer jeden Umweltbereich. 4. Ergebnisdarstellung mit Einzel- und Gesamtbewertung aller geprueften Ansaetze in nachvollziehbarer Form. Die formelle Einfuehrung der Kommunal UVP erfolgt durch Satzungsbeschluss und Geschaeftsordnung, die Organisation durch Einfuehrung einer UVP-Leitstelle (Federfuehrung Umweltamt oder Buergermeister) und Bildung jeweils einer Projekt-UVP-Arbeitsgruppe, in der Bauaemter, externe Fachbehoerden und Fachbueros gemeinsame Vorschlaege erarbeiten. Das weiterentwickelte Modell wurde bei der Erschliessung eines Gewerbegebietes als Fallbeispiel erprobt und wird in seinem Ablauf und dem Ergebnis einer unerwarteten Rangfolge dargestellt. Als Erkenntnis wird die Nuetzlichkeit einer Kommunalen UVP bejaht.

  • Authors:
    • NEIDTHARDT, J
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248728
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:47AM