GRUNDANFORDERUNGEN UND VORGEHENSWEISE BEI DER UVP IN DER STRASSENPLANUNG

Verfahrensregelungen des Umweltvertraeglichkeitspruefungs-Gesetzes (UVPG) fuer die Strassenplanung stehen noch an. In der Praxis hat sich die Beruecksichtigung der Umweltbelange auf dem Wege zunehmender Konkretisierung in den aufeinanderfolgenden Planungsebenen bewaehrt. Unterschiede zum bisherigen Verfahren bestehen insofern, dass bisher isoliert erfasste Umweltauswirkungen (Naturhaushalt, Landschaft, Laerm, Abgas) medienuebergreifend betrachtet und die Umwelteffekte mit Auswirkungen auf kulturelle und soziale Aspekte abgewogen werden. Die Erfassung aller Kompartimente in den einzelnen Planungsschritten macht Umweltfolgen schon im fruehen Stadium erkennbar und traegt dem Vorsorgeaspekt der Vermeidung von Beeintraechtigungen Rechnung. Die Ergebnisse werden in die folgenden Planungsschritte eingearbeitet und vertieft. Fuer die Auswirkungen auf die natuerliche Umwelt erfuellt die UVS die Anforderungen auf eine raumbezogene Empfindlichkeitsuntersuchung und eines Variantenvergleichs. In den Arbeitsschritten "Analyse des Zustandes", "Prognose und Bewertung", "Vergleich von Projektalternativen" werden nachvollziehbare Voraussetzungen fuer eine Abwaegung dem Entscheidungstraeger in die Hand gelegt. An Beispielen erlaeutert der Beitrag, wie durch eine Vielzahl einzelner Ueberlegungen und Wertungen die moeglichen Stoerungen erkannt und als Bewertungskriterien dargestellt werden koennen.

  • Authors:
    • SPORBECK, O
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248723
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:47AM