ABWAEGUNGSVERFAHREN UND ENTSCHEIDUNGSPROZESSE

Eine Entscheidung ueber das "Ob" und ueber das "Wie" von Strassenbauprojekten kann sowohl politisch als auch planerisch-sachlich getroffen werden. Planerische Grundlagen zur Entscheidungsfindung muessen auf nachvollziehbaren Arbeitsschritten aufbauen: Untersuchungen, Bilanzieren, Bewerten, Abwaegen. Damit kein fruchtloser Untersuchungs- und Abwaegungskreislauf eintreten kann, muss ein linearer Stufungsprozess fuer die einzelnen Planungsstufen mit jeweiliger Entscheidungsfindung ablaufen. Fuer jede Planungsstufe ist eine grundsaetzliche Aussage unausweichbar. Ausgehend von der Grundlagenplanung wird die Zielformulierung und der Zieldeckungsgrad des jeweiligen Loesungsvorschlages verdichtet. Es bedarf erschoepfender Planungsbeitraege zur technischen, umweltfachlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilung. Erst nach einer verbindlichen Zwischenentscheidung ueber die jeweilige Planungsstufe kann die naechste begonnen werden. Wenn eine - meist politische - Entscheidung nicht getroffen wird, muss der Planungsprozess unterbrochen oder das Projekt aufgegeben werden. Trotz objektiver Vergleichsmoeglichkeit bleibt die Abwaegung letzlich subjektiver Natur.

  • Authors:
    • CRONE, R
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248712
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:47AM