DER ZWISCHENAUSBAU - EINE ERFOLGREICHE METHODE ZUR SCHNELLEN MODERNISIERUNG DES STRASSENNETZES

Der Zwischenausbau, eine Bauweise, bei der eine alte Strasse mit Querschnittsverbesserung und geringen Trassierungskorrekturen unter weitgehender Einbeziehung der alten Befestigung und Trassenfuehrung ausgebaut wird, stellt eine schnelle und kostenguenstige (20-30 Prozent der Kosten) Alternativbauweise zum Vollausbau dar. Mehr als die Haelfte des Bundesstrassennetzes von Baden-Wuerttemberg wurde in den 60er Jahren damit auf ein Niveau gebracht, das zum Teil noch den heutigen Anspruechen genuegt. Die Entwicklung lief dabei ueber Oberflaechenbehandlungen und Teppichbelaege zum eigentlichen Zwischenausbau mit Asphalttragschichten von 7-12 Zentimeter Dicke, die auf die vorhandene Befestigung aufgebracht und durch eine bis zu 3,5 Zentimeter dicke Deckschicht abgeschlossen wurden. Da kein frostsicherer Ausbau erfolgte, kommt dem Fernhalten auch des seitlich eindringenden Wassers durch Randeinfassungen erhoehte Bedeutung zu. Zur Erhoehung der Leistungsfaehigkeit sind neben der Verstaerkung auch Verbreiterungen und im geringen Masse Aenderungen der Linienfuehrung in Grund- und Aufriss moeglich. Bleiben die Abweichungen gering, eruebrigt sich ein Planfeststellungsverfahren, wodurch sich erhebliche Verkuerzungen bei der notwendigen Anpassung vorhandener Strassen an einen nach Menge und Schwere steigenden Verkehr ergeben.

  • Authors:
    • Hoppe, W
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 78-83
  • Serial:
    • BITUMEN
    • Volume: 53
    • Issue Number: 2

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248591
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:44AM