NACHTARBEIT AUF DER AUTOBAHN - UEBERWINDUNG EINES SAKRILEGS

Bekanntlich nimmt der Verkehr insbesondere auf den Bundesautobahnen weiterhin staerker als alle Prognosen zu. Die Verkehrsdichte ist auf den Durchgangsautobahnen tagsueber so angewachsen, dass Fahrspurreduzierungen ohne die Gefahr von Staubildungen nicht mehr moeglich sind. Gleichzeitig wird mit zunehmendem Alter des Strassenbestandes der Unterhaltungsaufwand groesser, das heisst die Eingriffe in den Verkehr nehmen zu. Um auch in Zukunft dem Verkehrsteilnehmer auf den stark belasteten Autobahnen strassenbau- und unterhaltungsbedingte Staus zu ersparen und staubedingte Unfaelle zu reduzieren, wird vorgeschlagen, Arbeiten auf Autobahnen unter Inanspruchnahme von Fahrstreifen in verkehrsarmen Zeiten, das sind in der Regel die Nachtflauten, zu verlegen. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, dass in Zukunft als Grundlage fuer alle in den Verkehr eingreifenden Massnahmen vor allem bei Festlegung der Zahl von Behelfs-Fahrstreifen, Bau von Hilfsbruecken oder Festlegung der Baubetriebsformen Gesamtwirtschaftlichkeitsuntersuchungen mit Einbeziehung der Nutzerkosten notwendig werden. Darueber hinaus kommt man in Zukunft nicht umhin, auf den betroffenen Strecken auch reine Unterhaltungsmassnahmen - wie Berechnungen ergeben - verstaerkt in die Nacht zu verlegen.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 315-26
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248471
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:41AM