ANREGUNGEN ZUR ABWAEGUNG DER UMWELTBELANGE BEI STRASSENBAUVORHABEN INNERHALB BEBAUTER GEBIETE

Bei Strassenbaumassnahmen im angebauten Bereich - gemeint sind hier ueberwiegend Strassenum- und -ausbauten in den Staedten - werden zunehmend Umweltvertraeglichkeitspruefungen gefordert. Es wird die rechtliche Situation nach UVP-Gesetz und Baugesetzbuch dargestellt. Danach bedarf es nach Aufstellung eines Bebauungsplanes keiner formellen Umweltvertraeglichkeitspruefung. Gestuetzt auf Diskussionen im Staedtetag und in der Arge-Bau wird darauf verwiesen, dass im Gegensatz zur "freien Strecke" im staedtischen Bereich der Mensch den Vorrang bei der Abwaegung ueber die Vertraeglichkeit eines Vorhabens haben muesse. Der Abwaegungsvorgang koenne nur einmal, und zwar bei der Aufstellung eines Bebauungsplanes, erfolgen. Es wird ein Vorschlag fuer ein Verfahren und die Arbeitsschritte bei der Abwaegung im B-Planverfahren in Anlehnung an die MUVS gemacht. Dabei wird darauf hingewiesen, dass fuer die Erarbeitung eines Strassenraumentwurfs ein "stadtgestalterischer Beitrag" aufgestellt werden muesse. Dieser stadtgestalterische Beitrag beruecksichtigt insbesondere die immateriellen Ansprueche an den Strassenraum. Da bei der Erarbeitung der Planung neben den Gruenbelangen ganz andere Komponenten beruecksichtigt werden muessen, wird vorgeschlagen, statt von "Umweltvertraeglichkeitspruefungen" in diesem Falle von "Abwaegung der Stadtvertraeglichkeit" zu sprechen.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248462
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:41AM