DER RASTLOSE FREIZEITMENSCH - FOLGEN UND FOLGERUNGEN FUER DIE MOBILITAET VON MORGEN

Die Freizeitmobilitaet hat einen nicht geringen Anteil daran, dass der Mensch heutzutage laenger als frueher unterwegs ist. Die Verhaltensforscher erklaeren das Reisen als die populaerste Form des Gluecks und die Mobilitaet als die bewegteste Form von Lust. Die "eigenen vier Waende auf Raedern" machen eine Massenbewegung aus. Im Freizeitverkehr ist ein Abflauen dieses Verhaltens nicht abzusehen. Nach den Erkenntnissen des Referenten werden in Deutschland im Jahre 2000 taeglich 50 Millionen Menschen in 40 Millionen Kraftfahrzeugen unterwegs sein. In der Bundesrepublik Deutschland finden jetzt schon eine Milliarde Tagesausfluege im Jahr statt. Das wird sich in Zukunft kaum beschraenken lassen. Dieser Verkehr koenne nur noch umgelenkt oder kanalisiert werden. Durch eine Flexibilisierung der Wochenenden dadurch, dass neben dem Tagespaar Samstag/Sonntag auch das Tagespaar Sonntag/Montag als Wochenende nutzbar wird, durch die Verteilung der Schulferien auf die Zeit vom 1. April bis Ende September und durch die Schaffung groesserer autofreier Zonen in Feriengebieten sind gewisse Korrekturen am "Horrorbild" des Freizeitverkehrs jedoch erreichbar. FGSV-Kolloquium am 7.-8.Mai 1990 in Mainz.

  • Authors:
    • OPASCHOWSKI, H W
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248308
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:37AM