STADTENTWICKLUNG IN DER DDR - HAUPTPROBLEME, POTENTIALE UND ERFORDERNISSE DER ENTWICKLUNG DER STAEDTE

Der Wandel in der ehemaligen DDR eroeffnet neue Chancen fuer die Entwicklung der Staedte. Grundlage ist eine Bestandsaufnahme, die in den Grundzuegen vorgestellt wird. Demnach ist der Zustand der gesamten Bausubstanz sehr schlecht, vor allem in den industriellen Schwerpunkten. Als besonders nachteilig hat sich erwiesen, dass sich die Bautaetigkeit auf Neubaugebiete am Stadtrand konzentrierte, waehrend die Innenstaedte mehr und mehr zerfallen, obwohl sie als kulturelles Erbe die Identitaet der Staedte praegen. Auch die Entwicklungsmoeglichkeiten fuer Industrie, Handwerk und Gewerbe sind unguenstig. Im Wohnungsbestand zeigen sich erhebliche qualitative Maengel. Die oekologischen Probleme sind gravierend (vor allem Luftverschmutzung, mangelnde Abwasserreinigung, zahlreiche Altlasten). Fehlende oder qualitativ unzureichende Gruenanlagen, Verkehrsanlagen und Anlagen der technischen Infrastruktur beeintraechtigen die Lebens- und Umweltqualitaet in erschreckendem Umfang. Die Stadtplanung leidet erheblich unter den dirigistischen Eingriffen und unter dem allgemeinen Mangel an finanziellen und materiellen Mitteln. Die Stadtentwicklungsforschung war bislang einseitig politisch ausgerichtet. - Der Bericht stellt eine Zusammenfassung einer umfangreichen Bestandsanalyse dar, die im April 1990 vom Institut fuer Staedtebau und Architektur der Bauakademie vorgelegt wurde.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01248139
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 4:33AM