UNTERSUCHUNG DES EINFLUSSES EINER FEUERVERZINKUNG AUF DIE MECHANISCHEN EIGENSCHAFTEN UND DAS KORROSIONSVERHALTEN VON UNBEHANDELTEM BETONRIPPENSTAHL

Im karbonatisierten Beton ist fuer den Stahl kein Korrosionsschutz mehr gegeben. Dieser koennte durch Feuerverzinkung gewaehrleistet werden. Bei Untersuchungen von zwei Jahren Dauer hat sich herausgestellt, dass das Korrosionsschutzverhalten verzinkten Bewehrungsstahls gut ist. Ausreichende Ergebnisse ueber den Einfluss der Feuerverzinkung auf die mechanischen Eigenschaften des Stahls, das Korrosionsverhalten ueber einen laengeren Zeitraum sowie ueber die Korrosionsvorgaenge bei Kontakt verzinkter/unverzinkter Stahl liegen jedoch nicht vor. Das Langzeit-Korrosionsschutzverhalten und der Einfluss des Kontaktes zwischen verzinktem und unverzinktem Stahl sowie mechanische Eigenschaften des feuerverzinkten Bewehrungsstahls sollen untersucht werden. Fuer die Anwendung in der Praxis ist es erforderlich, die Einfluesse des Feuerverzinkens auf die mechanischen Eigenschaften der verwendeten Betonstaehle zu kennen. Nach DIN 488 muessen fuer jeden Betonstahl vor einer Genehmigung im Einzelfall beziehungsweise einer allgemeinen Zulassung die in DIN 488 geforderten Pruefungen durchgefuehrt werden. Die Ergebnisse lassen erkennen, dass Betonrippenstaehle der Festigkeitsklasse III U nach einer Feuerverzinkung die in DIN 488 geforderten Eigenschaften erbringen. Fuer das Dauerschwingverhalten im einbetonierten Zustand gilt dies mit Einschraenkungen. Aufgrund dieser sowie frueherer Untersuchungsergebnisse ist vom Verband Deutscher Feuerverzinkereien beim Institut fuer Bautechnik, Berlin, ein Antrag auf allgemeine Zulassung der bisher mit positiven Ergebnissen untersuchten Betonstaehle gestellt worden. (A*)