PROFILDEFINITIONEN FUER EDV-NACHWEIS DER ABRECHNUNGSWUERDIGKEIT

Im ersten Teil der Arbeit wird der Abrechnungsquerschnitt definiert. Durch die Erarbeitung von abrechnungsgerechten Ausgangsdaten und einer Zusammenstellung der moeglichen Abweichungen wird der Aufwand bei Definition und allfaelliger Kontrollrechnung vermindert. Der zweite Teil umfasst die Untersuchungen an untergeordneten Querschnittsstellen wie Banketten, Mulden, Ausrundungen. An sich koennte man jede Position im Querschnitt automatisch rechnen, eine Beschraenkung ist im Hinblick auf den vertretbaren Aufwand notwendig. Um im konkreten Fall entscheiden zu koennen, wo eine Vereinfachung annehmbar ist, sind die Details fuer verschiedene Varianten sowohl einer exakten als auch einer ueberschlaegigen Berechnung mit vereinfachenden Annahmen unterzogen worden. In der Gegenueberstellung werden auch Ueberlegungen zur Relation zwischen Abrechnungsaufwand und ermittelter Menge (Preis) eingezogen. Der dritte Teil bezieht sich auf die eigentliche Massenermittlung als Weiterverarbeitung der Profilberechnung und die erforderlichen Zusatzarbeiten, die teilweise nicht automatisiert bearbeitet werden. Hierzu gehoeren Anschluesse an Objekte, die Beruecksichtigung von Durchlaessen sowie Massentrennungen und Festlegungen bei Abzweigungen oder Zusammenfuehrungen von selbstaendigen Strassenkoerpern. Weiters sind Untersuchungen ueber den Schwerpunktsweg aufgenommen worden, der nach verschiedenen Naeherungsverfahren ermittelt werden kann. Die Beispiele ueber die Auswirkung des Schwerpunktweges zeigen, dass dessen Beruecksichtigung bei nicht automatisch berechneten Querschnittsteilen entbehrlich ist. Das gesamte Operat ist so aufgebaut, dass die Einzelberechnungen und Festlegungen in den Kapiteln 1, 2 und 3 enthalten sind, wobei jeweils die Hinweise auf die im Anhang (Kapitel 5) zusammengestellten Tabellenwerte gegeben werden.