BELEUCHTUNG VON STRASSENTUNNELN, UNTERSUCHUNG DER TUNNELBELEUCHTUNG ALS GRUNDLAGE FUER DIE ERSTELLUNG VON AUSFUEHRUNGSRICHTLINIEN

Die derzeit in Oesterreich verwendeten auslaendischen Richtlinien weichen erheblich voneinander ab und wurden auch ohne dem heutigen Zwang nach aeusserster Sparsamkeit erstellt. Die vorliegende Arbeit hatte das Ziel, ausgehend von den allgemeinen sehphysiologischen Grundlagen die Zusammenhaenge zwischen den fuer die Tunnelbeleuchtung massgebenden Parametern sowie deren Tendenzen und Wertigkeiten zu ermitteln. Als Ergebnis werden fuer die einzelnen beleuchtungstechnischen Abschnitte Formeln beziehungsweise Diagramme angegeben, mit deren Hilfe fuer vorgegebene Randbedingungen wie Fahrgeschwindigkeit, Aussenleuchtdichte und aehnliches die erforderlichen Mindestleuchtdichten und deren Randbedingungen wie Laengsgleichmaessigkeit, Reflexionsgrade und aehnliches bestimmt werden koennen. Weiters werden verschiedene derzeit uebliche Beleuchtungsanordnungen verglichen und fuer sie entsprechende Bewertungszahlen angegeben. Ein eigener Abschnitt behandelt die Einfluesse von Tunnel und Beleuchtung auf den Fahrer vom neurologischen Standpunkt aus. Insbesonders werden die Auswirkungen von Monotonie, Flimmereffekt und Klaustrophobie behandelt. Mit Hilfe der in der Arbeit angegebenen formelmaessigen Zusammenhaenge sowie der zugehoerigen Zahlenwerte ist eine Projektierung von Tunnelbeleuchtungsanlagen nach anlagensehleistungsorientierten Grundsaetzen unter Beruecksichtigung der Wirtschaftlichkeit moeglich.