FLAMMSTRAHLEN VON BETON - VERFAHRENSOPTIMIERUNG

Den Vorteilen des Flammstrahlens, wie der erfolgreichen Behandlung selbst oelverschmutzter Betonflaechen, der verhaeltnismaessig geringen Staub- und Geraeuschemission sowie der relativ grossen Abtragtiefe steht als Nachteil entgegen, dass infolge der Thermoschockbehandlung nicht selten auch Risse im verbleibenden Beton erzeugt werden. Ausserdem bestehen Befuerchtungen, dass Verbundstoerungen zwischen Stahl und Beton auftreten koennen. Darueberhinaus hatten fruehere Untersuchungen gezeigt, dass das Flammstrahlen gegenueber dem Sandstrahlen zu geringeren Oberflaechenfestigkeiten des Betons fuehren kann, was nicht erwuenscht ist. Es sind deshalb Verfahrensverbesserungen notwendig, denen die vorliegenden Untersuchungen gelten. Die maschinen- und gastechnischen Parameter werden so optimiert, dass bei ausreichender Abtragstiefe eine moeglichst grosse Zugfestigkeit an der Oberflaeche erhalten bleibt. Der Temperaturanstieg soll moeglichst gering sein. Dies laesst sich erreichen durch Aendern der Vorschubgeschwindigkeit, Anbringen eines Hitzeschildes sowie nachtraeglicher Kuehlung mit Kohlendioxid. Weitere Untersuchungen galten der Auswahl geeigneter Nachbehandlungsverfahren, wie Sandstrahlen, Fraesen und Buersten. Die optimierten Parameter und Verfahrenskombinationen bieten zusammen ein ausreichendes Spektrum an Verbesserungsmoeglichkeiten. Die Untersuchungsergebnisse sollen in eine Neufassung der Richtlinie DVS 0302 "Flammstrahlen von Beton" einfliessen.

  • Availability:
  • Authors:
    • FREY, A
    • WISSER, S
    • HEINRICH, P
    • SCHULZ, R -
  • Publication Date: 1993

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01247301
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 3:54AM