DIE BEDEUTUNG DES UEBERDECKUNGSGRADES FUER DIE REALITAETSNAEHE FRONTALER OFFSET-CRASHS

Mercedes-Benz untersucht seit 1969 schwere Verkehrsunfaelle mit verletzten Pkw-Insassen. Die Analysen von Frontalkollisionen zeigen, dass haeufig nur ein Teil der Fahrzeugfront vom Stoss betroffen ist und dementsprechend die Struktur extrem beansprucht wird. Die Folge sind hohe Intrusionen in die Fahrgastzelle, verbunden mit einem hohen Verletzungsrisiko der Insassen. Aus diesem Grund fuehrte Mercedes-Benz den Offset-Test gegen eine starreBarriere als internen Standardtest ein, wobei eine Frontueberdeckung von 40 bis 60 Prozent gewaehlt wurde, die in guter Annaeherung auch Fahrzeug-Fahrzeug-Tests von 40 bis 60 Prozent Ueberdeckung simuliert. In Kombinationmit den gesetzlich vorgeschriebenen Haltesystemtests stellt der Offset-Test eine fuer den Realunfall sinnvolle Ergaenzung bei der Automobilauslegung dar. Weitere Verbesserungen koennen mit einer deformierbaren Barriere erreicht werden. Hierzu werden in dem Beitrag erste Ergebnisse vorgestellt. Titel in Englisch: The importance of the overlap degree in realistic frontal offset crashs.

  • Authors:
    • JUSTEN, R
    • SCHEUNERT, D
    • HERRMANN, R
    • SCHWEDE, W
    • ZEIDLER, F
  • Publication Date: 1993

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01246795
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 3:42AM