"ARZT UND AUTO", DER MEDIKAMENTE WEGEN

Medikamente koennen auf die Leistungsfaehigkeit des Kraftfahrers negative Wirkungen haben. Die Schaetzungen ueber die quantitative Beteiligung von Medikamenten am Unfallgeschehen schwanken zwischen 2 und 50 Prozent. Bei der polizeilichen Unfallaufnahme wird nur unter besonderen Voraussetzungen auf die Einwirkung von Medikamenten geachtet. Die Hauptrolle spielen Analgetika. Eine Globalangabe zum Risiko stoesst auf Schwierigkeiten. Innerhalb einer einzigen Indikationsgruppe finden sich alle Gefaehrdungsstufen. Alle in Betracht kommenden Stoffe fuehren zwar den Verkehrswarnhinweis, aber der Informationswert erscheint hoechst fragwuerdig. Der Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Medikament ist nur selten eindeutig nachzuweisen, zumal zahlreiche andere innere und aeussere Faktoren mitwirken.

  • Authors:
    • HERBERG, K -
  • Publication Date: 1993

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 4-5
  • Serial:
    • Arzt und Auto
    • Volume: 69
    • Issue Number: 1/2
    • Publisher: Kraftfahrverband Deutscher Aerzte EV

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01246786
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 3:42AM