ZUR INSTRUMENTALFUNKTION OEFFENTLICHER VERKEHRSUNTERNEHMEN

In einem System privaten und oeffentlichen Wirtschaftens benutzt der Staat oeffentliche Unternehmen zur Durchsetzung von wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Zielen. Diese Instrumentalthese ist eng mit dem Subsidaritaetsprinzip verknuepft, wonach oeffentliche Unternehmen nur insoweit taetig werden, als das Leistungsangebot privater Unternehmen unzureichend ist. Besonders starken Regulierungsmassnahmen ist der Verkehrssektor ausgesetzt, wobei die Verkehrspolitik die Funktionen einer Wettbewerbspolitik, Leistungspolitik und eine verkehrspolitische Unterstuetzung anderer Zweige der Politik wahrnimmt, wodurch es haeufig zu Zielkonflikten kommt. Die Dynamik von supranationalen Wirtschaftsraeumen verlangt vom Staat strukturgebundene Aktivitaeten, andererseits erfordern die knappen finanziellen Ressourcen der oeffentlichen Haushalte ein Ueberdenken der sachpolitischen Prioritaeten. Eine staerkere Beachtung des Subsidiaritaetsprinzips erscheint deshalb als notwendig.

  • Authors:
    • Schauer, R
  • Publication Date: 1992

Language

  • German

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  • Accession Number: 01246340
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 3:32AM