KINDER IM AUTO - PROBLEME UND LOESUNGSANSAETZE

Im Rahmen einer Umfrage, die sich 1991 an die erwachsene Bevoelkerung im Westen und Osten der Bundesrepublik richtete, wurde eine Frage nach der Gefaehrdung von Kindern im Strassenverkehr gestellt. Die groesste Gefaehrdung wird beim Radfahren vermutet, nur etwa 10 Prozent schaetzen das Mitfahren im Pkw als staerkste Gefahrenquelle ein. Dagegen zeigt die Unfallstatistik, dass der Mitfahrerunfall mit 41 Prozent den groessten Anteil aller toedlichen Kinderunfaelle ausmacht. Der Anteil der toedlichen Fussgaengerunfaelle betraegt 36 Prozent, die toedlichen Radfahrunfaelle machen 19 Prozent aus. Bei Kindern im Vorschulalter sterben sogar 51 Prozent im Pkw. Offensichtlich wird das Mitfahren im Auto in seiner Gefaehrlichkeit unterschaetzt. So liegen auch die Sicherungsquoten von Kindern im Pkw noch immer im argen: Im Westen waren 1991 nur 67 Prozent der Kinder befestigt, im Osten sogar nur 33 Prozent. Zur Zeit wird eine Verschaerfung der Sicherungspflicht fuer Kinder in Deutschland diskutiert, eine entsprechende Regelung soll 1993 in Kraft treten. Auszug aus einem Referat des Autors auf dem Presseseminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) am 25.5.1992 in Bielefeld.

Language

  • German

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  • Accession Number: 01246303
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 3:31AM