BAUWERKSINSTANDSETZUNG DURCH KATHODISCHEN KORROSIONSSCHUTZ FUER STAHL IN BETON

Stahl in Stahlbetonbauteilen ist normalerweise aufgrund seiner alkalischen Umgebung passiviert und dadurch korrosionsgeschuetzt. Diese Schutzwirkung des Betons kann durch Chlorideinwirkung oder Karbonatisierung zerstoert werden, und der Stahl kann korrodieren. Dieser Prozess wird durch verschiedene andere Umgebungseinfluesse noch beschleunigt. Als wirksame Gegenmassnahme bietet sich der kathodische Korrosionsschutz von Stahl in Beton (KKSB) an. Dank einer speziellen Titan-Anode hat diese Methode mittlerweile gegenueber anderen Sanierungsmassnahmen eine grosse Zuverlaessigkeit erreicht. Sie gewinnt seit etwa Mitte der 80er Jahre zum Schutz von Stahl in Betonimmer mehr an Bedeutung. Beim KKSB wird auf der Betonoberflaeche ein maschenartiges Streckmetallgitter befestigt und in Spritzbeton eingebettet. AnMetallgitter (Anode) und Bewehrungsstahl (Kathode) wird eine Spannungsquelle angeschlossen, die einen Stromfluss bewirkt, der den Korrosionsstrom kompensiert. Dadurch wird ein Weiterrosten des Bewehrungsstahls gebremst oder sogar verhindert. (A*)

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01245785
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 3:18AM