BETONSTRASSEN MIT LAERMMINDERNDER OBERFLAECHE

Feinrauhe Oberflaechen erzeugen ein sehr niedriges Rollgeraeusch. Deshalb wird nun Oberbeton mit einem Groesstkorn von 8 mm statt 22 mm eingesetzt. Nach dem Betoneinbau wird an der Oberflaeche der Feinmoertel entfernt und der Splitt freigelegt. Der W/Z-Wert wird mit 0,38 so niedrig wie baupraktisch erreichbar gewaehlt, damit ein Feinmoertel entsteht, der die vom Verkehr stark belasteten Splittkoerner gut festhaelt. Ein geeigneter Verzoegerer soll verhindern, dass der Oberbeton als Folge seines hohen Zementgehaltes schneller als der Unterbeton ansteift. Fuer die erste Anwendung in Oesterreich auf der am staerksten frequentierten Autobahn des Landes, der A 23, ein 1,2 km langer Fahrstreifen im Waschbetonverfahren hergestellt. Laermmessungen ergaben, dass das Rollgeraeusch im Bereich der niedrigen Frequenzen ebenso gering war wie bei einer neuen Decke mit Laengstextur. Die Vorteile des Waschbetons zeigten sich aber unter anderem im Bereich der hohen, vom menschlichen Ohr als besonders unangenehm empfundenen Frequenzen: bei 1000 Hz und darueber lagen die Pegel um 5 bis 10 dB(A) unter denen von neuen beziehungsweise alten Betonoberflaechen.

  • Authors:
    • SOMMER, H
  • Publication Date: 1991

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 30-2
  • Monograph Title: VERRINGERUNG DER LAERMEMISSIONEN VON BETONDECKEN DURCH AUFBRINGUNG VON RAUHBELAEGEN AUF EPOXIDHARZBASIS
  • Serial:
    • Zement und Beton
    • Volume: 36
    • Issue Number: 2
    • Publisher: Verein de Oesterreich Zementfab & Oester Beton

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01245115
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 3:03AM