DIE CITY FUER AUTOS GESPERRT

Die Zunahme der Motorisierung und Fahrtenhaeufigkeit fuehrt vor allem in den Staedten zu einer Verschlechterung der Umweltsituation. Der Beitrag befasst sich mit unterschiedlichen Massnahmen, wie die innerstaedtischen Verkehrsprobleme im zukuenftigen Stadtverkehr fuer Mensch und Umwelt vertraeglicher gestaltet werden koennen. Es wird die Frage untersucht, ob die Innenstaedte ohne Autoverkehr weiterhin ihren bisherigen Funktionen nachkommen koennen. In Luebeck wurde im Oktober 1989 erstmalig in der Bundesrepublik Deutschland der Versuch unternommen, die Innenstadt fuer den motorisierten Individualverkehr zu sperren. In den ersten sechs Monaten wurde die Innenstadt an allen verkaufsoffenen Sonnabenden gesperrt, danach an allen Sonnabenden. Ab 1993 ist vorgesehen die Innenstadt an allen Tagen fuer den motorisierten Individualverkehr zu sperren. Der Modellversuch wird ausfuehrlich dargestellt. Als weitere Loesungsansaetze fuer eine autofreie Innenstadt werden die getroffenen Massnahmen in Speyer/Rhein und Aachen sowie Beispiele aus Italien behandelt. Ausgehend von Erfahrungen aus der Luebecker Innenstadtsperrung, auf die andere Staedte aufbauen koennen, werden die Einbindung einer autofreien Innenstadt in das Gesamtverkehrskonzept, das Sperrgebiet, Zufahrtsberechtigungen und Massnahmen in den innenstadtnahen Bereichen beschrieben. Detailliert wird auf die Probleme der OEPNV-Gestaltung bei einer autofreien Innenstadt eingegangen.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 199-206
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01244775
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:56AM