AUFBEREITUNG MINERALISCHER ALT-BAUSTOFFE

Vor dem Hintergrund des Anfalls der Baureststoffe in den alten Bundeslaendern (1989: cirka 220 mal 10(hoch 6) Tonnen) sowie den von der Bundesregierung als Entwurf aus dem Abfallgesetz abgeleiteten "Zielstellungen zur Vermeidung, Verringerung und Verwertung von Bauschutt, Baustellenabfaellen, Erdaushub und Strassenaufbruch" werden die Verfahren zur Aufbereitung von Bauschutt und Strassenaufbruch vorgestellt, insbesondere die Einzelaggregate fuer die Aufbereitung mit ihrem Wirksystem und ihren Vor- und Nachteilen: Zerkleinerung durch Prall-, Backen- und/oder Schlagwalzenbrecher. Klassierung erfolgt mittels Vorabsiebung und Nachsiebung (Produktsiebung), Sortierung mittels Handsortierung, Magnetscheidung, Nass- und Trockenreinigungsverfahren und die Aufbereitung durch mobile, semimobile und stationaere Anlagen. Ausserdem werden die Genehmigungsvoraussetzungen fuer den Betrieb der Anlagen zur Aufbereitung von Bauschutt und Strassenaufbruch unter Beachtung des Bundesimmissionsschutzgesetzes aufgezeigt. In notwendiger Zusammenarbeit der Beteiligten (Auftraggeber, Planer, Unternehmer, Behoerden) sind bereits in den Phasen der Ausschreibung sowie bei der nachfolgenden Ausfuehrung der Bauleistungen entsprechende Massnahmen fuer eine getrennte Erfassung der anfallenden schadstoffbelasteten und schadstoffunbelasteten Baurestmassen festzulegen.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 12-7
  • Serial:
    • Baugewerbe
    • Volume: 72
    • Issue Number: 11
    • Publisher: Verlagsgesellschaft Rudof Mueller
    • ISSN: 0005-6634

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01244753
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:56AM