WETTERFESTE BAUSTAEHLE UND IHR EINSATZ BEI BRUECKEN - NEUER KENNTNISSTAND

Wetterfester Baustahl unterscheidet sich von normalem Baustahl durch geringe Zugabe besonderer Legierungsbestandteile wie zum Beispiel Chrom und Kupfer, die eine Schutzschichtbildung waehrend des Rostvorganges bewirken und damit auf Dauer einen Schutz gegen ungehemmte Abrostung. Dafuer ist jedoch die Einhaltung bestimmter Bedingungen am Bauwerk erforderlich, zum Beispiel muss Dauerfeuchtigkeit vermieden werden. Eine zusaetzliche Korrosionsschutzschicht benoetigt dieser Stahl dann nicht. Die Lieferung, Verarbeitung und Anwendung wetterfester Baustaehle ist in der DASt-Richtlinie 007 geregelt, die zur Zeit ueberarbeitet und voraussichtlich im Jahre 1992 neu herausgegeben wird. Durch teilweise nicht werkstoffgerechten Einsatz und die dadurch bedingten hohen Abrostungsraten, insbesondere bei Duennblechkonstruktionen im Hochbau, geriet dieser Stahl in der Vergangenheit zunehmend in die Kritik, und es waren Fragen zur Festlegung der konstruktiven Ausfuehrung und zu seinen Anwendungsgrenzen zu beantworten. Diese erfolgte in den letzten Jahren durch eine Reihe von detaillierten Untersuchungen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind in die neue DASt-Richtlinie 007 (Entwurf 1991) eingeflossen. Damit wird dort die Voraussetzung geschaffen, diesen Stahl kuenftig richtig anzuwenden. Wirtschaftliche Vorteile ergeben sich besonders dort, wo beschichteter normaler Baustahl Probleme bereitet, zum Beispiel bei spaeteren Instandsetzungsmassnahmen.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 637-48
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01244752
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:56AM