DER MISCHPROZESS VON ASPHALT BEI MITVERWENDUNG VON ASPHALTGRANULAT; UNTERSUCHUNGEN MIT HILFE EINES MODELLMISCHERS

Mit Hilfe eines massstabsgerechten Modells eines industriellen Doppelwellen-Zwangsmischers wurde untersucht, welche Auswirkungen die Feuchtigkeit von Asphaltgranulat auf die Qualitaet der resultierenden Asphaltmischung hat, wie das Zusammenwirken von altem und neuem Bindemittel im Mischprozess guenstig beeinflusst werden kann und wie sich die Schadstoffemission bei der Mischgutherstellung begrenzen laesst. Variiert wurden neben der Mischdauer der Granulatanteil sowie Feuchtigkeitsgehalt und Temperatur des Granulats, aber auch die Art der Bindemittelzugabe und die Reihenfolge der Komponentenzugabe. Steigende Mischdauer und Temperaturerhoehung der frischen Mineralstoffe foerdern einerseits die Bindemitteluebertragung vom Asphaltgranulat auf das frische Gestein, fuehren aber zu einer staerkeren Stueckgroessenzerkleinerung. Eine geringe Restfeuchtigkeit im Mischgut, die bei Granulatzugabe haeufig auftritt, wirkt sich auf die Verdichtbarkeit guenstig aus. Eine Bindemittelverhaertung wird im wesentlichen durch die Mischtemperatur bedingt, waehrend die Art der Bindemittelzugabe, die Mischdauer und der Feuchtigkeitsgehalt im Granulat praktisch keinen Einfluss haben. Mit einer fruehzeitigen Umhuellung des moeglichst trockenen Granulats mit Bitumen kann bei teerhaltigem Material das Freisetzen von Schadstoffen wirkungsvoll reduziert werden.

  • Authors:
    • Huschek, S
  • Publication Date: 1992

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 57-62
  • Serial:
    • BITUMEN
    • Volume: 54
    • Issue Number: 2

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01244748
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:56AM