BAUSTOFFBESCHAFFUNG UND RECYCLING IM STRASSENBAU AUS DER SICHT DER NATURSTEIN- UND BAUINDUSTRIE IN NIEDERSACHSEN

Der Vortrag geht ein auf den Wettbewerb zwischen Recyclingmaterialien und natuerlichen Mineralstoffen. Moegliche umweltschaedigende Stoffe im Recyclingmaterial stehen, ebenso wie nicht immer gesicherte Qualitaetseigenschaften, den gesetzlichen und vertraglichen Bestimmungen gegenueber. Die Besonderheiten in Wasserschutzgebieten werden dargestellt. Oekonomische und gesetzliche Forderungen zwingen zur Wiederverwendung von Bauschutt und Strassenaufbruch. Die Verwendungsmoeglichkeiten von Bauschutt werden dargestellt. Die unterschiedlichen Genehmigungsvoraussetzungen, die Vorschriften und Verfahren fuer stationaere und mobile Recyclinganlagen werden erlaeutert und Schlussfolgerungen fuer die Organisation und Wirtschaftlichkeit gezogen. Die Ausstattung der Recyclinganlagen richtet sich nach der gewuenschten Qualitaet der erzeugten Stoffe, fuer die aber oertlich ein Markt vorhanden sein muss. Beim Recycling bituminoeser Strassenbaustoffe begrenzt die derzeitige 25-prozentige Zugabe von Altasphalt in Tragschichtmaterial die moegliche qualifizierte Wiederverwendung. Mit erhoehtem Laboraufwand und maschinentechnischer Nachruestung bestehender Mischanlagen koennte der Anteil auf ueber 50 Prozent erhoeht werden. Auch die Wiederverwendung von Binder- und Deckschichtmaterial ist bei entsprechendem Aufwand moeglich, wenn getrennt gewonnen, gelagert und wiederverwendet wird. Um den Materialueberhang abzubauen, erscheint es sinnvoll, die unteren Schichten ueberwiegend in Mischgutart AO nach ZTVT aus rueckgewonnenenem Asphalt herzustellen.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01244703
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:55AM