RANDBEDINGUNGEN FUER DEN EINSATZ VON FRAESASPHALT IN ASPHALTDECK- UND ASPHALTBINDERSCHICHTEN

Die Produktion von Mischgut fuer Asphalttragschichten mit Ausbauasphaltanteilen bis zu 60 Gewichts-Prozent kann inzwischen in allen Bundeslaendern als Regelbauweise angesehen werden. Dagegen werden fuer die Herstellung von Mischgut fuer Asphaltbinderschichten nur Fraesasphaltanteile von 10 bis 25 Gewichts-Prozent zugelassen. Fuer Deckschichtmischgut erlaubt allein der Freistaat Bayern die Zugabe von 25 Gewichts-Prozent Fraesasphalt. Der durch den wachsenden Anfall von Ausbauasphalt entstehende Mengendruck zwingt dazu, Ueberlegungen zur Optimierung der Wiederverwendung durch gezielte Gewinnung, Lagerung und Aufbereitung und zur Wiederverwendung in hoeherwertigen Asphaltbinder- und Deckschichten anzustellen. Es werden zunaechst maschinentechnische, materialtechnische, wirtschaftliche, vertragsrechtliche und psychologische Gruende aufgezeigt, die eine Verwendung in hoeherwertigen Schichten und dort in groesseren Zugabenanteilen bisher verhindert haben. Dann werden die Randbedingungen aufgezeigt, die genauer beschrieben oder geaendert werden muessten, um die Wiederverwendung bis zur Deckschicht ohne Qualitaetseinbussen zu ermoeglichen. Anhand von bereits ausgefuehrten Baumassnahmen wird dargelegt, dass unter Einhaltung der beschriebenen Randbedingungen sowohl eine Erhoehung der Fraesasphaltanteile fuer Asphaltbindermischgut als auch eine Zugabe von Fraesasphalt bei der Produktion von Asphaltdeckschichtmischgut moeglich und sinnvoll ist.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 302-11
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Subject/Index Terms

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  • Accession Number: 01244556
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:51AM