ENTWICKLUNG BEI DER VERFESTIGUNG VON MUELLVERBRENNUNGSASCHEN

Bei der bis zum Jahr 2000 zunehmenden Entsorgung von Hausmuell in Muellverbrennungsanlagen werden cirka 4,4 Millionen Tonnen verwertbarer Rostaschen entstehen. Neben der zur Zeit ungenuegenden Verwertung fuer ungebundene Tragschichten oder als Schuettmaterial ist durch Verfestigung mit hydraulischen Bindemitteln eine vollstaendige Verwertung fuer Tragschichten nach den ZTVV oder ZTVT moeglich. In dem vorliegenden Beitrag werden die Voraussetzungen fuer die Verwendung von Muellverbrennungsrostaschen beschrieben und anhand von grundlegenden Forschungsarbeiten die Eignung fuer hydraulisch gebundene Tragschichten nachgewiesen. Besonderes Augenmerk wird dabei dem Nachweis einer ausreichenden Dauerhaftigkeit und der Umweltvertraeglichkeit geschenkt. Die Vorgehensweise bei der Umsetzung der Laborversuche in die Praxis wird am Beispiel einer Versuchsstrecke erlaeutert. Es wurde festgestellt, dass aus hydraulisch verfestigten MV-Aschen keine nennenswerten Mengen an loeslichen umweltrelevanten Schadstoffen ausgelaugt werden. Massgebendes Kriterium fuer die Festlegung des Bindemittelgehaltes ist in der Regel der ausreichende Frostwiderstand.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 235-44
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  • Accession Number: 01244507
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:50AM