UNTERSUCHUNGEN ZUR UMWELTVERTRAEGLICHKEIT VON ZEMENT- UND BITUMENEMULSIONSGEBUNDENEN PECHHALTIGEN AUSBAUSTOFFEN IM RAHMEN DER VERSUCHSSTRECKE WATTENHEIM

Aus oekologischen und oekonomischen Gruenden wird in den letzten Jahren verstaerkt dazu uebergegangen, ausgebauten Asphalt bei der Herstellung von Asphaltmischgut mitzuverwenden. Fuer Ausbaumaterialien mit hoeheren Teergehalten ist dies nur mit Hilfe von Kaltverarbeitungsverfahren moeglich. Aus diesem Grund wurden zwei dieser Verfahren in Labor- und Feldversuchen auf ihre Umweltvertraeglichkeit und ihre praktische Anwendbarkeit geprueft. Durch die Verwendung von Granulat mit reinem Teer als Bindemittel wurde von der Materialzusammensetzung her eine sehr kritische Randbedingung geschaffen. So haben die ausgelaugten Schadstoffgehalte am reinen Teergranulat auch gezeigt, dass ein solches Material aus wasserwirtschaftlicher Sicht nicht ungebunden verwendet werden kann. Nach Bindung derartiger teerhaltiger Strassenausbaustoffe mit Bitumenemulsion und Zement oder mit Zement alleine verminderte sich die Auslaugung, so dass solche Baustoffgemische in Tragschichten ueber einer Frostschutzschicht eingebaut werden koennen.