BELANGE DES OEPNV BEI DER PLANUNG UND ANLAGE VERKEHRSBERUHIGTER ZONEN - NACHHER-UNTERSUCHUNGEN

Die Thematik wurde an 14 Fallbeispielen, die Fussgaengerzonen, verkehrsberuhigte Bereiche (Z 325 StVO), Sammelstrassen und Hauptverkehrsstrassen beinhalteten, mit Hilfe von Verfolgungsfahrten, Videoaufnahmen, Erfassung der Ein- und Aussteiger an den Haltestellen, Fahrgastbefragungen und Verkehrszaehlungen untersucht. Insgesamt hat sich gezeigt, dass bei Beachtung der Einsatzgrenzen und Empfehlungen aus der Literatur (zum Beispiel EAE 85; OEPNV und Verkehrsberuhigung) fuer den Linienverkehr unvertraegliche Loesungen ausgeschlossen werden koennen. Eine Wirkung von Einzelelementen und ihrer Kombination auf die Fahrgeschwindigkeit laesst sich allgemeingueltig nicht nachweisen; massgeblich sind vor allem das aktuelle Verkehrsgeschehen und die Einstellung der Fahrer. Die zulaessigen Hoechstgeschwindigkeiten werden zum Teil ueberschritten, wodurch einerseits die theoretisch berechneten Fahrzeitverlaengerungen nicht in vollem Umfang auftreten, andererseits jedoch auch keine negativen Auswirkungen auf die uebrigen Strassennutzer oder die Verkehrssicherheit.