BESTIMMUNG DES KORROSIONSAKTIVEN CHLORIDS IN ABHAENGIGKEIT VON ZEMENTART UND W/Z-FAKTOR

Chlorid kann im Beton in der Porenwasserloesung in korrosionsaktiver Form oder im Zementstein beziehungsweise den Zuschlaegen gebunden in inaktiver Form vorkommen. Je nach der Art der Bindung des Chlorids kann aber auch dieser Anteil fuer die Loesung im Porenwasser zur Verfuegung stehen. Bei den ueblichen Chloridbestimmungsmethoden wird im allgemeinen der Gesamtgehalt beziehungsweise ein nicht eindeutig definierter Anteil des Gesamtgehalts bestimmt. Fuer die Beurteilung der aktuellen Korrosionsgefahr in chloridverseuchtem Beton ist nur der jeweils geloeste als potentiell korrosionsaktiver Chloridanteil relevant. Daneben ist als potentiell korrosionsaktiver Anteil derjenige zu beruecksichtigen, der bei einer in Praxis vorkommenden Aenderung der Umgebungsbedingungen (Durchfeuchtung) geloest werden kann. Durch Laborversuche an Zementstein- und Betonproben soll ein Verfahren gefunden werden, mit dem der Gehalt an korrosionsaktivem Chlorid bestimmt werden kann. Folgende Varianten sind vorgesehen: - Chloridzugabe zum Anmachwasser/nachtraegliches Eindiffundieren, - Variation der Zementart und desW/Z-Wertes, - Arbeitsmethoden: Auswaschen mit Wasser/mit Aethanol/Soxlethverfahren/Auspressen von Porenloesung. (A*)