LEISTUNGSMOEGLICHKEIT AELTERER AUTOFAHRER

Im Hinblick auf die zu erwartende gesellschaftliche Veralterung wird der erwartete Leistungsabfall des Durchschnittslenkers besprochen. Trotz aller Vorsichts- und Kompensationsbemuehungen der Senioren steigt die Unfallhaeufigkeit mit steigendem Alter, und zwar markant ab 75 Jahren, jedoch mit grosser interindividueller Variation. Typisch sind Mehrfahrzeugunfaelle, insbesondere an komplizierten Kreuzungen und Einmuendungen, und zwar wegen Beeintraechtigung des periphaeren Sehens und der relativ langsamen Verarbeitung von hoher Informationsdichte. Ueberforderung besteht, wenn aeltere Fahrer komplexe Situationen rasch ueberblicken und sich schnell entscheiden muessen. Die Fehlerwahrscheinlichkeit nimmt unter Zeitdruck mit steigendem Alter massiv zu. Um Senioren trotzdem eine moeglichst lange aktive Verkehrsteilnahme zu gestatten, muessen die Anforderungen der Fahraufgabe vereinfacht werden. Dies betrifft insbesondere bauliche Massnahmen, Verkehrsregelungen (zum Beispiel Verkehrskreisel) und Fahrzeugbau (zum Beispiel automatische Getriebe, Servolenkung, jedoch keine getoenten Scheiben).

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01244241
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:27AM