DER EUROPAEISCHE FAHRTSCHREIBER - EIN FLOP ODER EIN GARANT FUER MEHR VERKEHRSSICHERHEIT? -

In den EG-Staaten sind gegenwaertig Fahrtschreiber und Kontrollgeraete in unterschiedlichen Ausfuehrungen zugelassen. Bei allen Geraeten werden die gemessenen Daten auf Schaublaettern festgehalten. Die Grundkonzeption aller Geraete entspricht einem Standard, der vor mehr als 40 Jahren erreicht und seitdem nur unwesentlich veraendert wurde. Derartige Geraete dienen weder dem sozialen Schutz der Fahrer, noch erfuellen sie die in sie gesetzte Verkehrssicherheitserwartung, wenn sie im harten Konkurrenzkampf oder auch zum Erzielen von Einkommensvorteilen manipuliert werden. Die Probleme, die aus den Manipulationen wie auch aus der eingeschraenkten Wirksamkeit der Kontrollen entstehen, sind nicht auf die Bundesrepublik beschraenkt.Die Kommission des EG-Rates befasst sich seit einigen Jahren mit technischen Verbesserungen an den Kontrollgeraeten, um das Einhalten der Sozialvorschriften zu stuetzen. Auf einige Initiativen geht der Bericht ein. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass fruehestens ab 1996 die herkoemmlichen EG-Fahrtenschreiber mit Zusatzgeraeten ausgeruestet sind; ab 1998 duerften Geraete auf dem Markt sein, die die Daten des Fahrtenschreibers automatisch mit der Fahreridentitaet verknuepfen. Etwa ab 2005 wird ein noch zu entwickelndes vollelektronisches Geraet mit hohem Manipulationswiderstand Fahrtschreiber und Kontrollgeraete der heutigen Generation ersetzen.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01244236
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:27AM