ROAD PRICING IM TEST

In einem Feldversuch will das baden-wuerttembergische Verkehrsministerium pruefen, wie Autofahrer auf gestaffelte Strassenbenutzungsgebuehren reagieren. Hinter der Windschutzscheibe der Fahrzeuge wird ein Geraet von der Groesse einer Videokassette montiert, in das die Testpersonen eine Karte, den Mobilpass, stecken. Bei jeder Fahrt auf der Teststrecke bucht ein an der Strasse montiertes elektronisches Geraet die Gebuehren ab. Diese sind unterschiedlich hoch, je nach Tageszeit und nach Fahrthaeufigkeit. Wuerde ein Mobilpass tatsaechlich eingefuehrt, dann haette er gegenueber der Vignette den Vorteil, dass die Kosten fuer die Strassenbenutzung von der Anzahl und Laenge der Fahrten sowie der aktuellen Auslastung der Strasse und moeglicherweise der Umweltbelastung abhingen. Das Bundesverkehrsministerium versucht auf eine andere Weise als der road pricing-Versuch in Baden-Wuerttemberg Erfahrungen mit Strassenbenutzungsgebuehren zu sammeln. Auf einem Abschnitt der A 555 zwischen Bonn und Koeln soll untersucht werden, welche technischen Systeme am besten geeignet sind, um auf den Autobahnen automatisch Gebuehren zu erheben. 30 Versuchsfahrzeuge werden nach einem festgelegten Programm zu allen Tages- und Jahreszeiten die Teststrecke befahren.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01243937
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:19AM