DIE ROLLE DER MEDIZINISCH-PSYCHOLOGISCHEN UNTERSUCHUNGEN BEI DER BEURTEILUNG DER KRAFTFAHREIGNUNG

Die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung zur Beurteilung der Kraftfahreignung ergeht von seiten der Strassenverkehrsbehoerden aufgrund der "Richtlinien fuer die Pruefung der koerperlichen und geistigen Eignung von Fahrerlaubnisbewerbern und -inhabern". Neben allgemeinen Hinweisen enthalten die sogenannten Eignungsrichtlinien einen Maengelkatalog und Untersuchungsanlaesse mit den Untersuchungsarten. Hier sind die von der Behoerde zu veranlassenden Massnahmen bei den verschiedenen Krankheiten oder Verhaltensauffaelligkeiten zusammengestellt. Das Hauptkontingent aller medizinisch-psychologischen Untersuchungen besteht aus Personen, die mit Trunkenheit am Steuer aufgefallen sind. Danach folgen Fahrer mit hohem Punktestand im Verkehrszentralregister (ohne Alkoholdelikte). Bei Trunkenheitstaetern wird immer dann eine medizinisch-psychologische Untersuchung gefordert, wenn wiederholte Auffaelligkeit vorliegt oder bei einmaliger Trunkenheitsfahrt eine hohe Blutalkoholkonzentration (BAK) festgestellt wurde.Bei der Untersuchung dieses Personenkreises steht die Frage einer erneuten Auffaelligkeit im Vordergrund. Arzt und Psychologe haben abzuklaeren, wie weit sich Trinkgewohnheiten verfestigt oder (stabil) veraendert haben, um einen Rueckfall auszuschliessen.

  • Authors:
    • MENKE, H
  • Publication Date: 1994

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 6-8
  • Serial:
    • Arzt und Auto
    • Volume: 70
    • Issue Number: 1/2
    • Publisher: Kraftfahrverband Deutscher Aerzte EV

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01243721
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 2:12AM