UNFALLGESCHEHEN UND QUERSCHNITTSGESTALTUNG AUF BUNDESAUTOBAHNEN

Im Rahmen der Studie wird die Frage untersucht, ob die Querschnittsform (insbesondere das Vorhandensein von Standstreifen) einen Einfluss auf das Unfallgeschehen auf Autobahnen hat. Fuer n gleich 1.846 Abschnitte von Bundesautobahnen liegen aus einer Erhebung im Jahr 1985 neben Unfallzahlen und weiteren Unfallkenngroessen Angaben ueber Verkehrsmengen und Verkehrsablaeufe auch entwurfstechnische, bauliche und betriebliche Merkmale der betreffenden Querschnitte vor. Insgesamt handelt es sich um ca. 50 Querschnittsmerkmale, die als erklaerende Variable fuer das Unfallgeschehen in Frage kommen. Mit Hilfe von Modellen der Kovarianzanalyse wird untersucht, welche Querschittsmerkmale in besonderem Masse die Verkehrssicherheit beeinflussen. Wegen der speziellen Eigenschaften der Daten muessen hierfuer sogenannte verallgemeinerte lineare Modelle (GLIM) eingesetzt werden. Aus den empirischen Ergebnissen werden Schlussfolgerungen und Empfehlungen hinsichtlich der unter Verkehrssicherheitsaspekten guenstigsten Form der Querschnittsgestaltung abgeleitet.