WELCHE GRENZEN GIBT ES FUER DIE BELASTBARKEIT DER STAEDTE DURCH DEN AUTOVERKEHR?

Berichtet wird ueber zwei Projekte zur "Stadtvertraeglichkeit des Autoverkehrs", die im Rahmen einer Tagung zum Thema "Verkehrsvermeidung" im November 1993 in Hildesheim diskutiert wurden. Beide befassen sich im Kern mit der Belastbarkeit der Staedte durch den Verkehr. Unter Beruecksichtigung aller relevanten Faktoren sollen quantitative Kriterien definiert werden, auf deren Basis zukuenftige "stadtvertraegliche" Planungen entwickelt werden koennen. Beide Untersuchungen unternehmen den Versuch, "Grenzwerte einer staedtebaulich vertraeglichen Verkehrsbelastung" zu entwerfen. Sechs Problembereiche bilden den Ausgangspunkt fuer die Belastungsanalyse: Verkehrslaerm, Schadstoffemission, Gefaehrdung/Verkehrsunfaelle, Trennwirkung von stark befahrenen Strassen, Raumansprueche fuer Aufenthaltsfunktionen, Strassenbaeume und Strassenraumgestaltung/Strassenraumqualitaet. Beim ersten Modell handelt es sich um das sogenannte Ladir-Verfahren, benannt nach einem Ort in der Schweiz, beim zweiten Verfahren um den Berliner Ansatz. Das Ladir-Modell soll unter anderem 1994 in Oldenburg getestet werden.

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01243026
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:51AM