STRASSENBETRIEB ALS QUELLE FUER INFRASTRUKTURABFAELLE UND STAATLICHE MASSNAHMEN ZU IHRER ENTSORGUNG

Der Betrieb von Strassen bringt Abfaelle mit sich, die in dem Beitrag als Infrastrukturabfaelle bezeichnet werden. Sie sind nicht einem konkreten Verursacher zuzuordnen. Sie entstehen von Kraftfahrzeugen, von Personen in den Fahrzeugen, von Haustieren, vom Strassenbetrieb und vom Niederschlag. Diese Abfaelle enthalten bestimmte Begleitstoffe zum Beispiel Schwermetalle, PAK, Nitrophenole. Die Schadstoffpartikel im Strassenstaub finden sich ueberwiegend in den Kornfraktionen kleiner 0,85 mm. Diese Feinteile werden ueberwiegend mit den Niederschlaegen transportiert, sie sind ein Hauptbelastungspfad fuer Mikroschadstoffe innerhalb der Stadtentwaesserung. Trotzdem sind sie in der Regel nicht als Sonderabfaelle einzustufen. In einem weiteren Abschnitt werden Abfallstoffe aus den Betriebswerkstaetten (Motorenoel, Hydraulikoel und so weiter) behandelt. Auf die Problematik der Entsorgung von vermischten Rueckstaenden aus Abscheideanlagen wird hingewiesen, ebenso auf die Entsorgung der 10 - 15.000 t Chemikalien aus Chemietoiletten. Abschliessend wird die "Technische Anleitung Abfall" als bundeseinheitliche Vorschrift zur Abfallvorbehandlung und zur Ablagerung erlaeutert. Die Frage, ob Abfaelle des Strassenbetriebes ueberwachungsbeduerftige Abfaelle sind, kann nicht eindeutig beantwortet werden.

  • Authors:
    • SCHENKEL, W
  • Publication Date: 1993

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01242697
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:41AM