INTEGRIERTES VERKEHRSKONZEPT FUER DIE REGION LUEBECK, SCHWERIN, WISMAR - GRUNDLAGEN, HANDLUNGSANSAETZE UND BEISPIELHAFTE MASSNAHMEN

Ausgangspunkt der Studie, deren Kurzfassung vorliegt, ist nicht die Frage, "ob die A 20 vertretbar" ist, oder nicht, beziehungsweise, "ob es ohne A 20 geht" oder nicht, sondern der Verzicht auf die A 20. Sie wurde im Auftrag der Buergerinitiative "Gesamtbuendnis keine A 20" erstellt und geht von der Leitvorstellung "Umbau des Verkehrssystems statt Neubau von Strassen" aus, denn die "derzeitige Verkehrspolitik verfolge veraltete Konzepte und wirke ideologisch erstarrt im fragwuerdigen Beton-Konzepten". Die Studie macht sich frei von Daten und Fakten des realen Verkehrs, seinen Prognosen und der Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit der nur verbal behandelten Gegenvorschlaege. Diese lassen auch einen plausiblen Zusammenhang mit der abgelehnten A 20 meist nicht erkennen, etwa bei der Rolle, die dem Radverkehr dabei zukommt. Andere Vorschlaege, die zum Verzicht auf die Autobahn fuehren sollen, sind nicht neu. Dazu zaehlten zum Beispiel die sozio-oekonomischen Kosten dem Kfz-, insbesondere auch dem Gueterverkehr auf der Strasse anzulasten, die Staerkung des OEPNV und des Schienenverkehrs im Staedtedreieck Schwerin-Luebeck-Wismar mit der Zielsetzung einer Verkehrsumverteilung. Unter anderem soll die A 20 auch durch restriktive Massnahmen fuer den Kfz-Verkehr in den drei genannten Staedten verzichtbar sein. Nur wenige Strassenbaumassnahmen sind akzeptabel. Der Fernverkehr wird allerdings nicht weiter untersucht.

  • Corporate Authors:

    STADT UND LAND GMBH

    WALKERDAMM 14-16
    KIEL,   DEUTSCHLAND BR  D-24103
  • Authors:
    • Beck, M
    • HAWEL, B W
    • Peters, O
  • Publication Date: 1992

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 26S

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01242503
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:36AM