EROSION VON ASPHALTTRAGSCHICHTEN UNTER BETONDECKEN

Feldmessungen an einer 30 Jahre alten, abgaengigen Zementbetonfahrbahn sowie Pruefstandversuche im Labor sollten ausschliesslich eine moegliche Ursache auftretender Erosion, naemlich den Einfluss der Mischgutzusammensetzung der unterliegenden Asphalttragschicht auf deren Erosionsbestaendigkeit, klaeren. Im Feld trat Erosion hauptsaechlich im Fugenbereich in der etwa 2 cm dicken Ausgleichsschicht (Hohlraumgehalt bis 26 Volumen-Prozent) ueber der cirka 8 cm dicken Asphalttragschicht (Hohlraumgehalt 11 Volumen-Prozent) auf. Im Gegensatz zu den Ausbaumaterialien, wo im Pruefstand im Massstab 1:1 wiederum Erosion zu verzeichnen war, liess sich an neuen Asphalttragschichten der Mischgutarten C und CS trotz eines an der unteren Grenze der ZTVT liegenden Bindemittelgehaltes und eines kuenstlich erzeugten Risses keine Erosion erzeugen. Da die Erosion ihren Ausgang von Rissen in einer nicht erosionsbestaendigen Asphalttragschicht nimmt, ist durch entsprechende Zusammensetzung Rissefreiheit anzustreben. Gute Erfolge wurden mit Asphalttragschichten der Mischgutarten C und CS bei einem Bindemittelgehalt von 3,6 bis 4,7 Gewichts-Prozent und einem Hohlraumgehalt kleiner 5 bis 6 Volumen-Prozent auch unter unguenstigen Randbedingungen erzielt. Empfohlen wird ein Bitumen B 80.

  • Authors:
    • BIRMANN, D
  • Publication Date: 1993

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 18-22
  • Serial:
    • BITUMEN
    • Volume: 55
    • Issue Number: 1

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01242259
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Nov 20 2010 1:30AM